Von Fischhohl zu Fisch

Der Anfang.


Der Startschuss der Band beginnt im Jahr 1990. Mit seinem Partner Felix Hohl entwickelt sich die Idee einen Mundart Act ins Leben zu rufen, der sich abhebt. Fisch ist zu dieser Zeit Multiinstrumentalist bei den legendären Basler Wondertoys und Hohl ist Gitarrist und Produzent der Dänu Siegrist Band. Im Laufe der Zeit verfestigt sich Fischs Rolle als die des Texters und Komponist, Hohl arrangiert und komponiert. Das daraus entstehende Demo-Band gewinnt einen stattlichen/staatlichen (?) Förderungspreis der Kantone beider Basel. Im Anschluss weckt die Band das Interesse verschiedener Plattenfirmen – entschieden wurde sich für das Zürcher Label TUDOR.


1994 & 1995


Die Anfang 1994 begonnen Arbeiten an der Debut-CD wurden leider im Keim erstickt. Kurze Zeit später, im Herbst gleichen Jahres, beginnen die Aufnahmen erneut – Dieses mal auf der Basis klassisch eingespielter Studioaufnahmen. Der Schriftsteller Martin Suter steuert zwei Texte bei - „S ungnaui Heihweh“ und „S fehlt no es Lied“. Das Album „La mamma“ ist nach einigen Wochen im Kasten und die Vorab-Single „I dene Schtrasse da“, eine Mundart-Version von Bruce Springsteens „In the Streets of Philadelphia“, ist ebenfalls produziert. Beides erscheint  kurz aufeinander in der ersten Dezemberwoche 1994.

 

Mit beinah ausnahmslos lobenden, ja jubilierenden Kritiken schneidet das Album in Fachkreisen hervorragend ab. Die tristen Verkaufszahlen aber machen aus  „la mamma“ einen kommerziellen Flop. Ernüchterung tritt ein und eine geplante Clubtour wird gar nicht erst organisiert.

Im Folgejahr 1995 erscheint Fischhohl noch mit dem Kinderlied „Guet Nacht“ auf der ersten Ohrewürm-CD, die unerwartet zum riesigen Erfolg wird. Auch auf dem Album „Stop Aids Songs“ ist das Duo vertreten. Ebenfalls in diesem Jahr tritt Fischhohl mit dem Zürcher Schwulenchor „schmatz“ auf und absolviert einen Fernsehauftritt. Dann schweigt die Band, es beginnt eine lange Funkstille.


Das Ende.


Nach jahrelanger Unterbrechung unternehmen Fisch und Hohl ende 2001 einen Wiederbelebungsversuch. Neue Songs sind geschrieben, die ehemals düsteren Texte sind ersetzt durch zuversichtliche Worte. Auch die Musik ist leichter und eingängiger geworden.
Nach wenigen Proben mit einer neuen Band gibt man in Basel ein Konzert, vornehmlich unplugged. Obwohl der Gig erfolgreich über die Bühne geht, verlässt Hohl die Band.

Fisch arbeitet mit dem Gitarristen Domenik Boehrer noch einige Zeit weiter, scheitert aber und die Arbeiten enden im Uferlosen. Das Comeback versickert im Sand.


Der Neuanfang.


Die Vision wieder Musik zu machen, kam Fisch eines frühen Morgens im Oktober 2011 in Rom. Die dreijährige Pause von der Musik wurde durch seine beeindruckte Reise beendet. Im Anschluss daran entstanden in Basel 16 neue und inspirierende Texte, die vertont wurden. Mit dem in den baselcitystudios aufgenommenen Demo-Band überzeugte Fisch auf anhieb Gerald Karfiol. Auch die auf der Liste der Gitarristen an erster Stelle aufgeführten Martin Buess und Ani Gisler sagten zu. Kurze Zeit später war die Band komplett und die Proben konnten beginnen.   
Die Musik, die aus dieser Zusammenarbeit entstand, ist leicht und schwer zugleich, sie ist vielseitig und unverkennbar.


René Fisch


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